Messer Press

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»Das treibende Tempo hat die Post-Punk-Gitarrenband aus Münster sich bewahrt, auch die bildhaften Texte sind geblieben. Was im Gegensatz zur ersten Platte jedoch Einzug gefunden hat bzw. deutlich weiter getrieben wird, ist das Kantige und Schroffe. Es zieht und zerrt und eiert an allen Ecken und Enden, treibt aber immer unbeirrt: nach vorne. Gut tut dem Bandsound die Percussion, die Rhythmik ist wichtiger geworden und auch besser. Detailreich und spannend! Außerdem ist der 80er-Einschlag sehr viel präsenter als noch zuvor: im Sound,  den Geräuschen, den (Chorus-)Effekten auf Gitarre und Bass und in dem eigenwilligen Gitarrenspiel. Die Band ballert immer noch nicht mit Powerakkorden um sich, sondern erzeugt mit hypnotisch-repetitiven, einzelnen Tönen und Tonfolgen Spannungen wie etwa frühe Siouxsie & the Banshees. So was spielt in Deutschland kein Mensch, und ich wette, dass Messer damit Vorreiter werden für einen großen Wave- & Gothic-Wiederbelebungstrend, denn es werden nur die guten Elemente verwendet:  treibender, knarziger Baß, Hall- und Choruseffekte, kantige Texte, mit denen man sich  beschäftigen kann und Zitate findet („warmes, trübes Wasser“!) und so präsentiert die Band hier best of both worlds: Bekanntes für die Ü30 – Ü40 Fraktion („Ah! Wire! Malaria! Joy Division! Abwärts! DAF! Neubauten!“ usw. usf.) und spannungsreiche Musik für jüngere Hörer, die so einen Stil möglicherweise überhaupt noch nicht kennen. Bemerkenswert gut, weil überraschend!« (Tobias Neumann, Duesenjaeger.)

» Das ist keine kleine Musik mehr. Das neue Album von Messer baut einen enormen Hallraum auf, eine nächtliche Riesenkammer, in der sie alle ihr Echo finden, die Geister-stimmen aus dem SO36 in Berlin, der frühen Hamburger Schule und dem Ratinger Hof (und das ist doch Fassbinder hier, und das Malaria, und ist das jetzt mehr Brian Ferry oder Rio Reiser?). Ihre spezifische Hauntology beschwört die Unsichtbaren im Medium eines Rock, der zweifellos den Achtzigern verpflichtet und doch alles andere ist als Retro. Denn hier geht es nicht um nerdige Indie-Spurensuche in der staubigen Verweishölle des Pop und schon gar nicht um Nostalgie – hier wird ein Erbe angetreten! Das sagt der klare, ganz und gar unfrickelige Gestus der Musik, und diesen Anspruch erheben unmissverständlich die abstrakten, allegoriegesättigten Lyrics. Kurz: Messer bauen diese gespenstisch große Echokammer als Raum, in dem ein neues Pathos gewagt werden kann. Ihre Songs kommen vollständig ironiefrei, dabei aber nie überheblich daher, das neue Pathos ist (wenn man so etwas von Pathos sagen kann) tastend, nicht abgedichtet gegen Enttäuschung und Lächerlichkeit, aber auch keinen Moment lang von ihnen gehemmt, sondern vorbehaltlos gegenwärtig. Tradition erscheint in Form helfender Geister, sie „verschwindet aus der Zeit / und bleibt doch ewig“ (Staub), indem sie sich in Schubkraft für das Neue und Eigene verwandelt. Und das geht nach vorn. « (Prof. Dr. Moritz Baßler)


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