NOEM artwork final, first review and first songs online

dude, finaly got the master version and the artwork of the new NOEM LP!

düschter, düschter my friend. Ian would be proud. I got a very cool review of Herr NEUmann, bassplayer in Pendikel and Duesenjaeger:

Ich bin eigentlich kein großer Fan von Namedropping in Reviews und Infos, aber wenn sich bei dieser Platte zwei Namen sofort aufdrängen, dann JESUS LIZARD und MELVINS, genauer: GOAT und BULLHEAD. NOEM sind hier und NOEM haben scheiss Laune, der Schlagzeuger ist Metzger, der Gitarrist Zahnarzt, der Basser im Straßenbau, der Sänger hat keinen Bockauf die anderen und jetzt kommst Du. Wenn die den Kaffee, den sie offensichtlich literweise trinken, noch länger auf der heißen Platte stehen lassen, wird vielleicht Teer draus. „Das ist Noise Rock, das sind NOEM aus Berlin!“ höre ich den Ansager rufen. Wenn jemand unkt, dass das ja total retro sei und damit langweilig, möchte ich dagegenhalten, dass seit den genannten Platten niemand mehr solch einen Sound gefahren hat, ja, niemand mehr solch einen Sound fahren konnte, und das ist immerhin ca. 20 Jahre her. Ich weiß auch nicht recht, was mir hier am besten gefällt: das präzise Schlagzeuggehacke, mit einem engen und direkten Sound, als wäre es in deiner Besenkammer aufgenommen worden, der endlos treibende Baß, oder das Gitarrengequietsche. Oder der Sänger, der immer so klingt, als ob er damit eigentlich nichts zu tun haben will, aber leider eben nichts Besseres zu tun hat gerade. Einen eingängigen Hit gibt es natürlich auch, aber man soll sich davon nicht irritieren lassen, das war bestimmt ein Versehen. Denn im Kern geht es hier um Druck und Lärm. Und den Groove, den man darin finden kann. Erstaunliche Platte. Ich kann sogar eine Verwandschaft zu Party Diktator ausmachen, und die waren soweit ich mich erinnern kann bisher die einzige deutsche Band, die diesen typischen Ami-Noiserock-Sound umzusetzen vermochten. Schön, dass die Platte trotzdem so frisch klingt und einen so hohen Wiedererkennungswert aufweist!