Travelin Jack

17609_455367744613249_4690345291106886808_nGlitter is bigger than Satan!

Die Rasselbande aus Berlin wird nach der super 7“ „Madness” im Sommer ihr erstes Album bei TCM veröffentlichen! Die Debut 7″ schlug schon irre gute Wellen – das Deaf Forever feierte das Ding mächtig und erkohr die Vier als die neuen Heilsbringer des Rock, eine “… herausragende Entdeckung des letzten halben Jahres”, so Götz Kühnemund. Anscheined ging es nicht nur der schreibenden Zunft so, auch diverse high ranking Szenefestivals meldeten sich und buchten die Glittermaniacs u.a. fürs das Muskelrock-Festival in Schweden und die heimischen Desert & Freakvalley Feste!

Und womit? Mit Recht: Wer schon einmal in den Genuß gekommen ist, das Twin Guitar-Powerhouse live erleben zu dürfen, weiss um die unbändige Rockkraft, die ab dem ersten Riff von der Bühne geblasen wird. Hier lauert ein mächtiges Geschoß! Eigentlich machen Travelin Jack nix wahnsinniges Neues – es geht hier um die ursprünglichste Art von Rockmusik – nur das man eigentlich das “Rock” in zehn Meter hohen Lettern schreiben müsste – Hollywood-Sign mäßig – ohne Übertreibung jetzt. Aber auch das machen andere ebenso, also was soll die Aufregung? Die absolute V2 unter den Geheimwaffen, um auch den letzten Zweifler in den Sack zu stecken, ist, dass TJ nicht nur Rock, sondern auch ordentlich Soul können.

Letzteres ist der Stimme von Sängerin Spaceface geschuldet, die stellenweise deutlich an die Detroit Cobras erinnert. Das ist nun nicht mißzuverstehen – Travelin Jack sind musikalisch nicht im 60s Soul anzusiedeln, sondern schlagen mit großer Axt ihre Kerbe in die gute alte Glamrock-Planke. Neben UFO, Suzi Quatro, The Sweet und Konsorten hört man auch „zeitgenössische“ Bands aus Schweden raus. Unterm Strich eine coole Mischung mit einer erstaunlich hohen Zahl richtiger Hits!